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Kürbismuffins zu Halloween

 

... Alle Bilder und der Text kommen von Luisa, die mit Ihrem Blog Süß & Cremig super süße Leckereien macht. Schaut bei Ihr einfach mal vorbei.

Hallo ihr Lieben. Es wird mal wieder Zeit für ein neues Rezept auf dem Blog. Die letzten Wochen war ich ziemlich bei der Arbeit eingespannt, deswegen kommt dieser Beitrag leider später als geplant. Aber immer noch rechtzeitig, um diese saftigen und köstlichen Kürbismuffins zu Halloween aufzutischen. Keine Sorge, ich habe noch jede Menge Ideen für tolle Rezepte und notiere mir diese auch immer ganz fleißig. Nachdem ich vor kurzem bei einem Pralinenkurs war, habe ich für Weihnachten auch schon ein paar schokoladige Rezeptideen. Hoffentlich klappt alles so, wie ich es mir vorstelle. Aber vor Weihnachten kommt erstmal Halloween, also zurück dazu. 

Ich verbinde mit Halloween ganz klassisch Kürbisse, Spinnen und Spinnennetze, Geister – einfach etwas Schauriges. Und da ich schon immer mal etwas mit Kürbis zubereiten wollte, habe ich leckere Kürbismuffins gebacken (die man natürlich nicht nur zu Halloween essen kann). Das Rezept geht etwas mehr in die herzhafte Richtung, aber eine leichte Süße haben die Kürbismuffins dennoch. Sie haben allen gut geschmeckt und darauf kommt es an.

Jedes Jahr aufs Neue Gruselalarm

Feiert ihr eigentlich Halloween? Ich muss ja gestehen, dass ich mit Halloween nicht wirklich etwas anfangen kann. Horrorfilme kann ich mir auch nicht anschauen – da darf der Herzensmann die nächsten Nächte nicht von meiner Seite weichen. Ich kann mich auch gar nicht erinnern, jemals so wirklich Halloween gefeiert zu haben. Fasching schon eher, aber das auch die letzten Jahre nicht mehr so. Deswegen gab es bisher auch noch kein Halloween-Rezept auf meinem Blog. Das wollte ich zwar schon letztes Jahr ändern, da ich unbedingt mal etwas mit Kürbis zubereiten wollte. Ich habe es dann leider doch nicht geschafft, aber dieses Jahr hat es endlich geklappt.

Das erste Mal

Es gibt ja für viele Gegebenheiten das erste Mal. So hab ich dieses Wochenende zum ersten Mal mit Kürbis etwas zubereitet. Der Hokkaidokürbis ist wohl eine sehr beliebte Kürbissorte, deswegen dachte ich, kann ich mit diesem Kürbis nichts verkehrt machen. Im Supermarkt hatte ich dann aber erstmal lauter Fragezeichen über dem Kopf. Denn die Kürbisse lagen quer durcheinander und ich wusste gar nicht, welcher welcher ist. Also habe ich abgewartet, bis jemand sich einen Kürbis geschnappt hat und die Person einfach mal angesprochen. Die ältere Dame hat mir dann auch ganz lieb weitergeholfen und mir auch empfohlen keinen Hokkaidokürbis zu kaufen, der viele grüne Stellen hat. Mit dem richtigen Kürbis in der Hand bin ich dann glücklich zur Kasse gelaufen und hab zu Hause dann mal losgelegt. Vorher musste ich mich zwar nochmal kurz einlesen, wie man Kürbisse zubereiten kann und war ganz erstaunt, dass man auch die Schale mitessen kann. Ich dachte immer, dass man nur das Innere des Kürbisses verzehren kann. Man lernt eben nie aus. 

Kürbismuffins 2

Das passende Kostüm

Damit die Kürbismuffins auch dem Anlass entsprechend gekleidet sind, habe ich sie in tolle Halloween-Muffinförmchen gebacken. Wie ihr ja wisst, schickt mir die Demmler GmbH immer mal wieder Muffinförmchen zum Testen zu. Und im letzten Paket waren auch diese tollen Förmchen dabei. Wie es zu der Kooperation kam und was ich von den Produkten der Demmler GmbH halte, habe ich euch in diesem Beitrag schon einmal niedergeschrieben. Außerdem findet ihr dort eine Liste mit den Rezepten, die ich bisher schon mit den Förmchen der Demmler GmbH zubereitet habe.

Logo Demmler GmbH

Die Halloween-Muffinförmchen finde ich vom Motiv her ganz toll. Perfekt zu Halloween. Die Förmchen haben einen schönen tiefschwarzen Farbton und darauf sind orangene Kürbisse verteilt. Auch nach dem Backen war das Motiv, wie ich es auch nicht anders von den Förmchen kenne, sehr gut zu sehen. Nichts hat durchgefettet. Also falls ihr auch diese tollen Halloween-Förmchen haben wollt, dann schaut doch einfach mal im Endkunden-Shop der Demmler GmbH vorbei. Dort gibt es auch noch ganz viele andere tolle Förmchen und Dekoration: 

Anmerkungen zum Rezept

Nun will ich euch aber das Rezept für die Kürbismuffins nicht länger vorenthalten. Aber vorher noch ein paar kurze Worte. Die Muffinförmchen von der Demmler GmbH sind etwas kleiner (5 x 2,5 cm) als die meisten Standard-Förmchen (5 x 3,5 cm). Mit diesen bekommt ihr bei dem Rezept ca. 14 Muffins heraus. Mit den größeren Förmchen werden es ca. 9 Muffins. Ich habe 200 g Kürbis verwendet. Ich hab mir einfach einen Kürbis geschnappt, den entkernt und geviertelt und hatte mit einem viertel perfekt 200 Gramm raus. Den restlichen Kürbis kann man ja super weiterverarbeiten. Zum Beispiel zur Suppe oder man gibt es zu einer Gemüsepfanne dazu. Von meinem Bruder habe ich auch noch eine leckere und einfache Idee bekommen: Kürbisstückchen mit Rotkohlstückchen in eine Pfanne geben, mit Sojasauce und Sesamöl abschmecken und mit Reis anrichten. Also da gibt es noch so einige leckere Gerichte, die man mit Kürbis zubereiten kann.

 Kürbismuffins 3

Ihr könnt die Kürbismuffins auch noch mit einer Frischkäseglasur überziehen. Passt wohl auch sehr gut zu Kürbis. Da ich Frischkäse nur auf dem Brot mag, habe ich es gelassen. Die Muffins schmecken auch so richtig klasse. Aber mit einer Glasur könnt ihr noch eine schöne Deko zaubern. Zum Beispiel könnt ihr ein Teil orange färben, einen Teil schwarz. Die Muffins mit der orangen Glasur bestreichen. Die schwarze Glasur in einen Spritzbeutel geben und entweder eine feine Lochtülle verwenden oder eine kleine Ecke abschneiden und dann mehrere Kreise von innen nach außen aufspritzen. Mit einem Zahnstocher dann von innen nach unten ziehen, so dass ihr ein schönes Spinnennetz habt. Dafür darf die Glasur natürlich nicht zu fest sein.

Kürbismuffins

Das Rezept ergibt ca. 14 kleine oder ca. 9 große Muffins. Ihr benötigt…

…für den Teig:

  • 130 g Butter
  • 120 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 75 ml Milch
  • 1 1/2 EL Zitronensaft (ca. 25 ml)
  • 150 g Mehl
  • 40 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g Hokkaidokürbis, geraspelt

Den Backofen rechtzeitig auf 170°C (Heißluft)/190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butter, Eier und Milch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur haben. Den Kürbis waschen, halbieren und eine Hälfte mit einem Löffel entkernen. Von der entkernten Hälfte 200 g abschneiden und fein raspeln. Ein oder zwei Muffinbleche mit Muffinförmchen auskleiden.

Für den Teig die Butter mit dem braunen Zucker 3-4 Minuten auf mittlerer Stufe cremig rühren. Dann die Eier nacheinander hinzufügen. Milch und Zitronensaft dazugeben. Das Mehl mit den Mandeln/Haselnüssen, Zimt, Salz, Backpulver und Natron vermischen und in zwei Portionen zum Teig geben. Alles noch einmal kurz verrühren, bis ihr eine homogene Masse habt.   Zum Schluss kurz die Kürbisraspeln unterrühren.

Den Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen. Das Muffinblech auf einen Rost oder ein Backblech stellen und auf die zweite Schiene von unten schieben. Ich habe zwei Bleche benötigt und die erste und zweite Schiene von unten verwendet. Die Kürbismuffins etwa 20-25 Minuten backen. Mit einer Stäbchenprobe könnt ihr überprüfen, ob der Teig fertig ist. Wenn Teig daran kleben bleibt, brauchen sie noch etwas. Die Muffins sind sehr saftig, also falls da ein paar Krümelchen kleben bleiben, macht das nichts. Es sollte nur kein roher Teig dran kleben, wenn ihr das Stäbchen herauszieht. 

Wenn die Backzeit vorüber ist, die Backofentür leicht öffnen und die Muffins ein paar Minuten im Backofen abkühlen lassen. Zum vollständigen Auskühlen aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter geben. Leicht warm schmecken die Kürbismuffins sehr lecker, aber auch abgekühlt sind sie ein Genuss. 

Rezept von: Luisa von Süß & Cremig

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